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VG Ilmmünster | Online: https://www.vg-ilmmuenster.de/
Sie sind hier: Gemeinde Ilmmünster > Wirtschaft & Standort > Breitbandausbau
Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern hat die Gemeinde Ilmmünster in allen Gemeindeteilen, außer im Ortskern von Ilmmünster in den letzten Jahren eine Glasfaser-infrastruktur geschaffen. In diesen Ortsteilen sind nun Breitbandgeschwindigkeiten bis zu 1 GBit/s im Download verfügbar. Der Ortskern ist größtenteils mit einem Kabelnetz von Vondafone/Kabel Deutschland (Koaxialkabel) versorgt. In den noch nicht mit Glasfaser versorgten Ortsteilen der Gemeinde steht derzeit weitgehend eine Breitbandgeschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s zur Verfügung.
Im BayernAtlas des Freistaats Bayern sind die bereits vorhandene Infrastruktur jederzeit einzusehen. Über die Karte ziehen Sie zur gewünschten Hausadresse:
Die markierten hellgrünen Bereiche sind aktuell mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Mit einem Klick auf die markierten Flächen öffnet sich die Objekt-Information, der Sie weitere Informationen entnehmen können.
In der Förderfortschrittstabelle des Bayerischen Breitbandzentraum können Sie die realisierten Baumaßnahmen einsehen. Bei der Suche müssen Sie lediglich den Regierungsbezirk und den Landkreis eingrenzen:
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Sie können sich hier die Breitbandverfügbarkeiten Ihres Hausanschlusses ansehen:
Telekom-Breitbandverfügbarkeit
Weiter können Sie sich bei Vodafone die Leistungsfähigkeit Ihres Kabelanschlusses anzeigen lassen. Hier können mehr über die Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Tarife der Vodavone erfahren.
Dort kann jeweils durch Eingabe der Adresse die verfügbare Internetgeschwindigkeit geprüft werden.
Kundendienst der Telekom: Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
Bestandskunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)
Kleine und Mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)
Kundendienst der Vodafone: 0800 707715 1648
Die Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen sind bestrebt, ihr Gemeindegebiet mit einem flächendeckenden Glasfasernetz auszubauen, damit für alle Hausanschlüsse höhere Internet-Geschwindigkeiten bis 1.000 /2.000 Megabit pro Sekunde möglich werden.
In den Jahren 2017 bis ca. 2021 wurden in Ilmmünster über das „Höfeprogramm“ in Ilmried (bis auf eine Adresse) und einzelne Ortsteile mit Glasfaser erschlossen.
Der Freistaat Bayern und die Gemeinde hat diesen Glasfaserausbau mit erheblichen Summen gefördert.
Um die Ortsmitten bzw. die verbleibenden Restadressen mit einem Glasfasernetz auszubauen, haben sich die Gemeinden im Jahr 2023 zu einer interkommunalen Zusammenarbeit zusammengeschlossen, um ein Telekommunikationsunternehmen zu finden, das eigenwirtschaftlich, d. h. ohne finanzielle Förderung durch die öffentliche Hand das Glasfasernetz baut. Noch im Jahr 2023 wurde für die Gemeindegebiete eine Markterkundung durchgeführt. Die Gemeinderäte Ilmmünster und Hettenshausen haben sich für den Bewerber LEONET entschieden.
Der Kooperationsvertrag zwischen dem Telekommunikationsunternehmen LEONET und den Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen wurde am 28./30.11.2023 unterzeichnet. Der Kooperationsvertrag beinhaltet keine Verpflichtung der LEONET, das Vertragsgebiet auszubauen. Das Vertragswert regelt, dass die Gemeinden mit der Glasfaserverlegung im Gemeindegebiet einverstanden sind, die öffentlichen Straßen- und Wegeflächen genutzt werden dürfen und die Vertragsparteien sich gegenseitig unterstützen. Die Erschließung war davon abhängig, ob eine Vorvermarktungsquote von mind. 25 % erreicht wird. In der Vorvermarkungszeit bis zum 30.06.2024 konnte das Ziel erreicht bzw. überschritten werden.
Für die wenigen Restadressen, die die LEONET nicht ausbauen wollte, wurde der Ausbau im sog. Wirtschaftlichkeitslückenmodell, d. h. von der öffentlichen Hand gefördert, im Frühjahr 2024 ausgeschrieben. Hier war die Telekom der günstigste Bieter. Der Vertrag mit der Telekom konnte nach Klärung einiger Restadressen im August 2025 unterschrieben werden (vgl. Foto). Die Deutsche Telekom wird insg. 169 Adressen in den Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen ausbauen. Sie wird hierbei mehr als 85 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Haus verlegen und 12 neue Netzverteilen aufstellen. Insg. 15 km an Tiefbauarbeiten müssen durchgeführt werden. Die Telekom ist vertraglich verpflichtet, die Hauanschlüsse in spätestens 36 Monaten nach Unterzeichnung des Vertrags herzustellen. Vertragsgebiet sind die Restadressen, die die LEONET nicht ausbauen wollte. Dies sind Hausanschlüsse in Hettenshausen z. B. Entrischenbrunn, Winden, Harres, Fehlmühle, Prambach und wenige in Ilmmünster z. B. Ilmried und Riedermühle.
Es ist geplant, dass die Gemeinden und die Telekom eine gemeinsame Informations-veranstaltung über den geplanten Ausbau organisieren. Auch hier wird die Telekom über eine Vorvermarkung Vorverträge abzuschließen. Je mehr sich hier zu einem Vertrag mit der Telekom bereit erklären, desto geringer wird die von den Gemeinden zu finanzierende Wirtschaftlichkeitslücke sein. Über den Beginn der Vorvermarktung werden wir gesondert berichten.
Ende 2024 teilte die LEONET den Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen mit, dass sie vorerst das Vertragsgebiet nicht eigenwirtschaftlich mit gigabitfähiger Glasfaser ausbauen werden. Gründe für die Verzögerung seien die Übernahme der LEONET-Muttergesellschaft Infrafibre Germany (IFG) durch das Unternehmen Unsere Grüne Glasfaser (UGG). Die LEONET teilte mit, dass sich der Ausbau der insg. 1.850 Haushalte und Gewerbe mit einer Gesamtlänge von 34 km bis auf weiteres verschieben würde (Anmerkung: Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der eigenwirtschaftliche Ausbau theoretisch (noch) nicht aufgegeben wurde.) Die Vorverträge würden weiterhin ihre Gültigkeit behalten. Die Kunden müssten also derzeit nichts tun.
Einige Grundstückseigentümer haben bereits mit der LEONET einen Vertrag über die Internetnutzung, andere wiederum nur diesen „Vorvertrag“. Die Verwaltung der VG Ilmmünster kann keine Rechtsauskunft erteilen. Aus unserer Sicht ist für die LEONET-Kunden, die einen „Vorvertrag“ abgeschlossen haben, derzeit nichts veranlasst. Ein Widerruf/Eine Kündigung würde die erreichte Vorvermarktungsquote reduzieren. Die LEONET-Kunden, die bereits im Vertrag mit der LEONET stehen, d. h. Internet und Telefonie von der LEONET beziehen, haben eine vertragliche Mindestlaufzeit und können diesen regulär kündigen, sollten sie dies wollen.
Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden Reichertshausen, Jetzendorf, Hilgertshausen-Tandern, Ilmmünster und Hettenshausen, denen die LEONET den Ausbau zugesagt hatte, arbeiten derzeit an der gemeinsamen Lösung.