Historische Geschichten und Anekdoten von Andreas Sauer

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Die Ansichtskarte zeigt Ilmmünster etwa 1905 mit der Kirche im Vordergrund, rechts mittig die Brauerei und auf der linken Seite etwas weiter hinten die Gastwirtschaft Eckert, früher Propstei

 

 

Reich an Geschichte und Geschichte(n) – 1275 Jahre Ilmmünster

Ein seltenes Jubiläum kann Ilmmünster in diesem Jahr begehen. Auf 1275 Jahre zurückblicken zu können, ist eine außergewöhnliche Zeitspanne, die mit interessanten Entwicklungen und spektakulären Ereignissen gespickt ist. Als Sitz eines Klosters, eines Chorherrenstifts, als Pfründe hoher herzoglicher Kanzleibeamter und als Gerichtsbezirk kann Ilmmünster einige historische Besonderheiten aufweisen. Vor allem drei Gebäude prägten und beeinflussten über Jahrhunderte die Historie des Ortes.

 

Die Stiftskirche St. Arsatius

Auch wenn das Jahr der ersten Erwähnung „746“ historisch nicht haltbar ist und die ersten Nachweise zu Ilmmünster auf die Zeit um 765 zu datieren sind, ist unbestritten, dass der prägendste Bau die Stiftskirche St. Arsatius ist, die Spuren der Romanik aufweist. In ihrer heutigen äußeren Ausgestaltung stammt sie aus der Zeit um 1200, Veränderungen im Inneren erfolgten 1676 und 1875.

Das ursprünglich hier bis zum 10. Jahrhundert bestehende Kloster, möglicherweise ein Filialkloster von Tegernsee, und das spätere Chorherrenstift waren geistliche Zentren im Ilmtal und auch wegen der dortigen Bildungsanstalt von Bedeutung. An der Ilmmünsterer Stiftsschule ist möglicherweise auch der letzte Hohenstaufer Konradin (1252–1268) erzogen worden. Mit der Requirierung der Reliquien des heiligen Arsatius, dem am Ort besonders verehrten Heiligen, im Jahr 1494 für die Ausstattung des gerade fertig gestellten Münchener Doms verlor Ilmmünster seine Bedeutung.

 

Ilmmünster als Gerichtssitz – die Propstei als Zentrum der Rechtsprechung

Neben seiner Bedeutung als geistliches Zentrum entwickelte sich Ilmmünster im 14. Jahrhundert auch zum eigenständigen Gerichtsbezirk. Mit der Verleihung der „Niedergerichtsbarkeit“, der Rechtsprechung über alle nicht mit der Todesstrafe geahndeten Verbrechen, war seit 1315 in Ilmmünster ein vom Liebfrauenstift München als Eigentümer der Hofmark bestellter Richter ansässig.

Bis 1803 ahndete er die kleinen Vergehen der Bevölkerung, sein Gerichtssitz war die damalige „Propstei“, die heutige Gastwirtschaft Eckert. Mit der Aufhebung der Hofmark im Jahr 1803 endete die Zeit der Gerichtsherrschaft. Ilmmünster wurde 1818 Sitz einer politischen Gemeinde ohne eigene Rechtsprechung.

 

Die Brauerei als wirtschaftliches Machtzentrum

Die Anfänge der Brauerei Ilmmünster reichen ins 16. Jahrhundert zurück. Zunächst mit nur kleinem Einzugsgebiet versorgte sie bald auch die umliegenden Orte mit Bier, sehr zum Verdruss etwa der Pfaffenhofener Brauer. Nach dem 30-jährigen Krieg gelang es dem damaligen Brauereibesitzer Petrus Mitlhamer, den sogenannten „Propsteibau“, dies waren umfangreiche Gründe an Äckern, Wiesen und Waldungen, zu erwerben und die Brauerei zu einem Wirtschaftszentrum auszubauen.

Bald tauchten auch Angehörige von Pfaffenhofener und Friedberger Brauerfamilien als Besitzer auf und verschafften, wie Ferdinand Scherer Vater und Sohn, im 19. Jahrhundert der Brauerei einen guten Ruf, der weit über München hinaus reichte. Auch Politik wurde hier gemacht, so um 1900, als der damalige Brauereibesitzer Ignaz Mittermeier die seitens der katholischen Kirche höchst kritisch beäugten „Bauernbündler“ nach Ilmmünster holte und es zu turbulenten Veranstaltungen kam.

 

Feier früherer Jubiläen

Schon die 1000-Jahr-Feier 1746 begingen die Ilmmünsterer mit einem fünftägigen Fest. Geistliche und weltliche Würdenträger reisten von Augsburg und München vierspännig an, feierliche Gottesdienste und eine unglaubliche Zahl von mehreren Tausend Kommunikanten gaben ein prächtiges Bild im damals rund 500 Einwohner zählenden Ort.

Ein Jahrhundert später erfüllte sich für die Bevölkerung ein großer Wunsch. Nach mehr als 300 Jahren kehrten die Reliquien des heiligen Arsatius zur 1100-Jahr-Feier 1846 wieder nach Ilmmünster zurück. Die sterblichen Überreste besaßen für die Menschen eine große Bedeutung, ihr Ortsheiliger war wieder „heimgekehrt“.

 

Andreas Sauer

 

Brauerei  Ilmmünster 1898

Brauerei 1898

Brauerei Mittermeier um 1900

Brauerei Mittermeier um 1900

 

Bierbarone und Spekulanten: Die wechselvolle Geschichte der Brauerei Ilmmünster

Ilmmünster besaß mit der Brauerei am Ortsausgang nach Scheyern einen bedeutenden Gewerbebetrieb, der schon im 17. Jahrhundert Gäste und hohe Herrschaften aus Städten wie München, Ingolstadt und Augsburg anzog. Aus kleinen Anfängen heraus entwickelte sich die Braustätte zu einer der größten Landbrauereien Altbayerns mit über 400 Tagwerk Grundbesitz und zu einem wichtigen Arbeitgeber am Ort.

 

Ursprung Mitte des 16. Jahrhunderts

Die ältesten Spuren reichen zurück in die Zeit um 1550, als Hans Daller aus Scheyern mit der Bierproduktion in Ilmmünster begann und zunächst nur kleine Mengen an die hiesige Geistlichkeit und in benachbarte Orte lieferte. Sein Sohn Sebastian und Enkel Andreas führten den Betrieb weiter, ehe der 30-jährige Krieg (1618–1648) einen Einschnitt für die aufstrebende Brauerei bedeutete.

 

Begründung einer 200 Jahre währenden Brauerdynastie

Im Jahr 1618 hatte das Liebfrauenstift München als Besitzer der Hofmark (Niedergerichtsbezirk) Ilmmünster die Brauereigebäude erworben und ausgebaut und vergab die Bierproduktion zunächst jahresweise. Mitte des 17. Jahrhunderts stabilisierten sich mit der Besitzübernahme der aus Pfaffenhofen stammenden Brauerfamilie Ziegler die Verhältnisse, was zu einem Aufschwung des Betriebes mit einem monatlichen Ausstoß von 60 bis 70 Hektolitern führte.

Nach der Einheirat von Mathias Niclas Paur, Bierbrauerssohn aus Isareck bei Moosburg, erlebte die zu einem Gutsbesitz ausgebaute Brauerei – ein Viertel des gesamten Gemeindegrundes gehörte mittlerweile zu ihr – im 18. Jahrhundert eine anhaltende Blütezeit. Aus der weitverzweigten Brauerfamilie übernahm sein Enkel Ferdinand Scherer aus Friedberg den Besitz. Er und sein Sohn machten Ilmmünster zu einem beliebten Ziel für zahlreiche Ausflügler, die zu Fuß oder von weit her per Kutsche hierherkamen.

 

Spekulanten, letzte Blütezeit und Niedergang

Mitte des 19. Jahrhunderts veräußerte Ferdinand Scherer die Brauerei. Adelige und Militärs waren in den folgenden Jahren kurzzeitig Besitzer, die die prächtigen Gebäude jedoch nur als Sommersitz und nicht als Wirtschaftsbetrieb nutzten. Auch Spekulanten kauften sie, so der in zweifelhaftem Ruf stehende Napoleon Homolatsch, zuvor Sekretär von Adele Spitzeder aus München, die mit fragwürdigen Kreditgeschäften zahlreiche Menschen um ihr Vermögen gebracht hatte.

Einen letzten Aufschwung erlebte die Brauerei unter Gebhard Einsle und seinem Schwiegersohn Ignaz Mittermeier, die „Ilmmünsterer Stoff“ im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einem der gefragtesten Biere in der näheren und weiteren Umgebung machten. Mit dem frühen Tod des letzten Brauers in Ilmmünster, Josef Ostermair aus Kollbach, kam auch das Ende des Betriebes. Er war wenige Wochen nach Beginn des Ersten Weltkriegs im August 1914 in Frankreich gefallen. Seine Witwe führte die Brauerei noch bis 1917, ehe sie in einer Zeit des Brauereisterbens den Besitz an den Maisacher Großbrauer Josef Sedlmayer verkaufte. Er schenkte in Ilmmünster seine eigenen Sorten aus und verpachtete die Gastwirtschaft, Ilmmünsterer Bier gab es nicht mehr.

 

Andreas Sauer

 

Freiluftkino „Das sterbende Kloster“

Historienspiel von Reinhard Haiplik 

- Dichtung und Wahrheit -

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„Die Kanoniker in Ilmmünster erfüllen ihre Chorpflichten nicht und führen ein unehrenhaftes, ausschweifendes Leben ohne Tugend.“

Solch harte Worte finden sich in der päpstlichen Bulle von 11. April 1492 zu. Es kostete dem Münchner Herzog Albrecht IV. keine besondere Mühe, diese päpstliche Weisung zu erwirken. Das angeblich unsittliche Verhalten der Ilmmünsterer Chorherren diente freilich nur als Vorwand. In erster Linie waren es politische Gründe, die den Herzog bewogen, mit aller Macht die Auflösung des ehrwürdigen Stiftes an der Ilm zu betreiben. Er wünschte sich geistliche Berater an seiner Münchner Residenz. Zudem benötigte er für die neu erbaute Frauenkirche in München angesehene Kleriker; Kleriker wie sie damals in Ilmmünster zu finden waren.

Vergeblich widersetzten sich der Freisinger Bischof Sixtus von Thannberg, Probst Theoderich Mair und Dekan Caspar Rabein dem Auflösungsbeschluss. Im März 1495 feierten die Augustiner-Chorherrn ihr letztes Messopfer in Ilmmünster. Und noch ein weiteres Opfer wurde den Ilmmünsterern abverlangt: Mit der Klosterauflösung wurden auch die Gebeine des in Ilmmünster hoch verehrten Hl. Arsatius in die Frauenkirche überführt. Dies führte in der Bevölkerung zu Tumulten. Doch letztlich stand das Dorf der Entscheidung von Klerus und Adel ohnmächtig gegenüber.

Diese dramatischen Ereignisse bilden die Grundlage des Historienspieles „Das sterbende Kloster“.

Zur historischen Realität tritt dichterische Phantasie: Ein verzweifelter Rettungsversuch, eine unglückliche Romanze, eine düstere Prophezeiung. Es sind Personen jeglichen Standes zu erleben, die hoffen, leiden, kämpfen und verzweifeln. Vertreter von Volk, Adel und Geistlichkeit vermischen sich in die Handlungsebenen, lassen sich nicht einfach in ein simples Gut-Böse-Schema einreihen. Angetrieben von edlen Motiven, weichen sie unter dem Einfluss der Macht aus auf Hass, Neid und Eifersucht. Überhaupt – die Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit der Macht wir zum zentralen Thema des Stückes.

Alle Namen der handelnden Personen sind in Ilmmünsterer Urkunden des 15. Jahrhunderts belegt.

 

Das Stück „Das sterbende Kloster“, geschrieben von dem Pfaffenhofener Reinhard Haiplik zur 1.250-Jahrfeier, wurde damals als Freilichttheater im Pfarrgarten mit vielen Ilmmünsterer Laiendarstellern aufgeführt und von Anton Stadler aus Ilmmünster digital aufgenommen.

 

Anlässlich des 1.275-jährigen Dorfjubiläums zeigen wir den Film an vier Terminen auf Großleinwand auf der Festwiese neben dem Rathaus Ilmmünster an folgenden Terminen und teilweise mit Rahmenprogramm.

 

Freitag, 23.7.21 Beginn 19.00 Uhr mit einer Einführung von Reinhard Haiplik (Autor) und Martin Wolf (Regie) und mit der Band Jack Rabbit aus Ilmried

Samstag, 24.7.21 Beginn 19.00 Uhr mit Auftritt Gospel-Chor Voices of Joy und der Band Jack Rabbit aus Ilmried

 

Bei schlechtem Wetter wird die Vorführung auf einen der Ersatztermine verlegt.

Ersatztermine: 30. und 31.7.21 19.00 Uhr.
Falls das Open-Air-Kino wegen schlechten Wetters nicht stattfindet, finden Sie die Information dazu im Internet unter www.ilmmuenster.de

 

Der Eintritt ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Eine Spende gerne gesehen.

Für die Bewirtung sorgen einige unserer Vereine!

Achtung: Die Wiese wird nicht bestuhlt! Bitte bringen Sie daher Ihre eigene Sitzgelegenheit mit (Decke, Stuhl oder Bank).

Wir bitten die aktuell gültigen Infektionsschutzregeln zu beachten und einzuhalten. Auf dem Gelände ist eine FFP2 Maske zu tragen, die am Sitzplatz abgenommen werden darf.

 

Bedeutende Persönlichkeiten aus Ilmmünster

Wiederholt wirkten in Ilmmünster geborene oder hier tätige Persönlichkeiten über ihren engeren Lebensraum hinaus. Einige erlangten bayern- und sogar deutschlandweit Bekanntheit und setzten sich zum Wohl ihrer Mitmenschen und für Religion, Kunst und Kultur ein.

Johann Baptist Mittendorfer (1747–1825)

Mitterndorfer

Ein vor allem für die Schulgeschichte Pfaffenhofens bedeutender Geistlicher war Pfarrer Johann Baptist Mittendorfer, Malersohn aus München. Von 1784 bis zu seinem Tod im Jahr 1825 stand er an der Spitze des Pfarrsprengels. Das Bildungswesen war ihm eine Herzensangelegenheit. Schon in den ersten Jahren seines Hierseins brachte er die Dorfschule zu einer Zeit, in der es noch keine allgemeine Schulpflicht gab, in eine so gute Verfassung, dass die Schüler bei Prüfungen durch ihre überdurchschnittlichen Kenntnisse auffielen und die Besten mit Preisen oder sogar Silbermünzen ausgezeichnet wurden.

In Mittendorfers Zeit fiel die Epoche der kirchenfeindlichen Säkularisation, die unter anderem den Abbruch der St.-Peterskirche herbeiführte, die in unmittelbarer Nähe der Stiftskirche St. Arsatius gestanden hatte. Der vielfältig aktive Geistliche betrieb den Neubau einer Schule im Jahr 1803 am ehemaligen Standort besagter Nebenkirche, verbesserte aus eigenen Mitteln ihre Ausstattung und beschaffte Lehrbücher und „physikalische Instrumente“ für Versuche. Im Alter von 78 Jahren starb Johann Baptist Mittendorfer 1825 während einer Fahrt nach München bei Maisteig und wurde in Ilmmünster beerdigt.

Franz Xaver Eisenhofer (1783–1855)

1783 in Ilmmünster als Sohn des damaligen Hofmarksamtmanns Franz Eisenhofer geboren, erlangte Franz Xaver Eisenhofer auf einem anderen Gebiet große Bedeutung. Zunächst als Lehrer für höhere Unterrichtsanstalten in Landshut, Passau und Neuburg tätig, wirkte er seit 1824 in Würzburg, wo er bereits im Folgejahr bis zu seinem Lebensende als promovierter Altphilologe Rektor der beiden Studienanstalten in Würzburg – des Gymnasiums und der Lateinschule – war.

Auf musikalischem Gebiet war Eisenhofer, selbst ein begnadeter Tenorsänger, treibende Kraft bei der Verbreitung des „Quartett-Gesangs“ in Gesangvereinen und Liedertafeln. Verschiedene von ihm komponierte Stücke gehörten zum Repertoire zahlreicher Chorsänger und Gesangvereine. Ein Jahr vor seinem Tod 1855 ehrte ihn König Max. II. für seine Verdienste mit dem Ritterkreuz des St.-Michael-Ordens.

Franz Xaver Kapplmayr (1825–1911)

Kapplmayr

Franz Xaver Kapplmayr stammte aus dem „Schneideruler“-Anwesen und erlangte als Ordensgeistlicher große Bekanntheit. Als Mitglied des Kapuzinerordens, dem er im Alter von 19 Jahren beitrat, wirkte er als Beichtvater, im Missionswesen, als Guardian (Klostervorsteher) und stieg durch Berufung von Papst Leo XIII. 1884 bis zum Generaldefinitor auf, womit im gesamten Orden nur noch der Generalmeister über ihm stand. Kapplmayrs Wirkungskreis reichte bis ins Rheinland, nach Böhmen, Mähren und nach Istrien.

Der gebürtige Ilmmünsterer machte sich als „Retter der bayerischen Orden“ einen Namen. In der Zeit des sogenannten „Kulturkampfes“ (1870er Jahre), einer Zeit aggressiv geführter Debatten zwischen Staat und katholischer Kirche, war der Fortbestand der Glaubensgemeinschaften gefährdet. Kapplmayr wandte sich direkt an den Papst in Rom, kontaktierte Abgeordnete und nahm wesentlich Einfluss auf den Erhalt der Orden. Auf zahlreichen Eisenbahn- und Schiffsreisen, die ihn bis nach Nordamerika führten, erlebte er im Rahmen seiner Missionstätigkeit manchen Sturm und Unglücksfälle, kam jedoch trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen stets mit dem Leben davon.

Franz Xaver Kapplmayr vergaß nie seinen Heimatort Ilmmünster. Er sorgte für die – zum Teil kritisch gesehene – Umgestaltung der Kirche im Nazarener-Stil und stiftete Geldbeträge für den Bau der Mädchenschule, die 1894 eröffnet werden konnte. Er verfasste auch eine umfassende handschriftliche Darstellung zur Geschichte von Ilmmünster von den Anfängen bis 1905. Viele Ereignisse des 19. Jahrhunderts wie die Herrnraster Kirchweih oder die 1100-Jahr-Feier 1846 konnte Franz Xaver Kapplmayr aus eigenem Erleben schildern. Im hohen Alter von 86 Jahren verstarb er nach einem erfüllten und wirkungsmächtigen Leben in Altötting, dem Hauptsitz des Kapuzinerordens in Bayern.