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Einführung einer getrennten Niederschlagswassergebühr

Gesplittete Abwassergebühr
Die Gemeinde Ilmmünster wird ab 2020 die gesplittete Abwassergebühr einführen. Dies ist aufgrund rechtlicher Vorgaben nicht zu umgehen. Grundsätzlich werden dabei die Kosten nach Schmutzwasserableitung, Regenwasserableitung und Straßenentwässerung aufgeteilt. Bisher wurden nur 2 Kostengruppen für Schmutz- und Regenwasser bzw. für die Straßenentwässerung errechnet. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des sogenannten Grundstücksabflussbeiwertes (GAB). Mit der Erarbeitung der Grundlagen wurde das Planungsbüro Wipflerplan Pfaffenhofen/Nördlingen beauftragt.

Die Kosten für die häuslichen Abwässer werden wie bisher nach dem Frischwassermaßstab aufgeteilt. Die Kosten für die Regenwasserableitung werden künftig nach der entwässerten Fläche berechnet. Diese kostenpflichtige Fläche wird mit Hilfe eines Grundstücksabflussbeiwertes (GAB) ermittelt. In diese Berechnung fließt die Wertigkeit, sprich der Versiegelungsgrad der einzelnen Flächen mit ein. Zusätzlich wird der Beiwert in 5 verschiedenen Stufen festgesetzt, das heißt die berechnete Fläche wird in 5 Stufen in die Gebührenberechnung einfließen. Stufe 3 z.B. bedeutet, dass befestigte Flächen von 30 bis 46 Prozent Anteil am Gesamtgrundstück mit 38 Prozent in die Gebührenberechnung einfließen.

Dazu noch folgende Hinweise:

  • Maßgeblich ist immer, ob bei einem angenommenen Starkregenereignis Niederschlagswasser in gemeindliche Entwässerungseinrichtungen gelangt oder nicht
  • Gemeindliche Entwässerungseinrichtungen = Schmutzwasserkanal, Regenwasserkanal, Regenrückhaltebecken, künstliche Entwässerungsgräben etc.
  • Der Bewertungsbogen muss nur zurückgeschickt werden, wenn die tatsächliche gebührenrelevante Fläche einer anderen Stufe zugeordnet ist als die im Bewertungsbogen angegebene Stufe.
  • Flächen, die in natürliche öffentliche Gewässer (Ilm, Bach, natürliche Entwässerungsgräben) entwässern, sind nicht gebührenrelevant
  • Bei Flächen, die auf öffentlichen Grund entwässern (z. B. über Straßen, Wege) hängt die Gebührenrelevanz davon ab, ob das Niederschlagswasser von dort direkt in gemeindliche Entwässerungseinrichtungen fließt (z. B. Sinkkasten, gebührenpflichtig) oder in natürliche öffentliche Gewässer entwässern (z. B. natürlicher Entwässerungsgraben neben der Straße = nicht gebührenpflichtig)
  • Auch nach Einführung der Niederschlagswassergebühr müssen spätere Änderungen in den bebauten oder befestigen Flächen des Grundstücks (z. B. Neubau Wohn-/Nebengebäude, Pflasterung Zufahrt) gemäß Satzung eigenständig vom Eigentümer mitgeteilt werden, sofern diese zu einer Änderung in der Einstufung führen
  • Nicht rechtzeitig mitgeteilte Änderungen können in der Regel erst im Folgejahr berücksichtigt werden
  • Die gebührenpflichtige Fläche errechnet sich aus Grundstücksgröße x Grundstücksabflussbeiwert (z. B. 1.000 qm x 0,38 = 380 qm gebührenpflichtige Fläche, tatsächliche Fläche nur 327 qm, siehe Beispiel unten).

Beispiel

Grundstücksgröße

1000

qm

 

     Dachflächen

200

qm

 

     Bodenflächen

127

qm

 

     Summe

327

qm

 

Anteil

32,7

%

(327/1000)

Stufenzugehörigkeit

III

 

(30% - 46%)

Abflussbeiwert

38

 %

 

gebührenpflichtige Fläche

380

qm

(1.000 x 38%)

       

Tatsächliche Fläche

Bewertungsbogen

kleiner als 300 qm

Rücksendung notwendig

zwischen 301 und 460 qm

keine Rücksendung notwendig

größer als 460 qm

Rücksendung notwendig

Tabelle Grundstücksabflussbeiwerte

Präsentation zur Information des Gemeinderates


 

Gelbbauchunken in Ilmmünster

 Umwelt1

Kreuzkröte

 Umwelt 2

Tümpel

"Allen Unkenrufen zum Trotz" heißt ein Projekt des Bundesamts für Naturschutz, das von 2016 bis 2021 in sechs oberbayerischen Landkreisen zwischen Neuburg und Altötting durchgeführt wird. Ziel dieses Projekts, das auch von drei beteiligten Landkreisen, dem Bund Naturschutz und dem Bayerischen Naturschutzfonds finanziert wird, ist der Erhalt der Gelbbauchunke, einer bedrohten kleinen Amphibienart, die in der Roten Liste Bayern in der Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft wird.
Im Rahmen dieses Projekts wurden dieses Jahr in einer ehemaligen Kiesgrube der Gemeinde Ilmmünster, zwei Tümpel neu angelegt und ein vorhandener Tümpel etwas tiefer ausgebaggert.
Die ehemalige Kiesgrube soll nicht von Vegetation überwuchert werden. Dafür sorgen einige jugendliche Motorcrossfahrer aus Ilmmünster, die durch ihr Fahren in diesem Gelände den Boden offen halten. Für die seltenen Amphibien, die auf Rohbodenflächen angewiesen sind, kann so Lebensraum erhalten werden. Die Vereinbarung mit den Ilmmünsterer Jugendlichen sorgt dafür, dass dort auch weiterhin bedrohte Amphibienarten wie Gelbbauchunke, Laubfrosch und Kreuzkröte einen Lebensraum finden.

Durch die Initiative und das Engagement der beiden Naturschutzwächter Angela Grau (Amphibienexpertin) und Dr. Helmut Simek konnten in diesem Jahr die Tümpel gebaggert und das Gelände für den Artenschutz (bzw. Amphibienschutz) optimiert werden.


 

Ernennung zur Öko-Modellregion "Pfaffenhofener Land"

Die Öko-Modellregion "Pfaffenhofener Land", ein Zusammenschluss der Stadt Pfaffenhofen mit den Gemeinden Scheyern, Hettenshausen und Ilmmünster, wurde nun staatlich anerkannt. Zu diesem Anlass überreichte bei einem Festakt im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Siegern der dritten Wettbewerbsrunde ihre Urkunden: "Damit können Sie gleich loslegen, Ihre überzeugenden Konzepte in die Tat umzusetzen und damit zu einer der bayerischen Vorbildregionen in Sachen Öko-Landbau werden."

Das Ministerium verfolgt mit der Ausweisung von Öko-Modellregionen das Ziel, die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranzubringen.

Unter anderem kann nun ein Großteil der Maßnahmen bei dem von der Stadt Pfaffenhofen initiierten Solidaritätsprojekt Bodenallianz (Förderung der ökologischen Landwirtschaft Pfaffenhofen) unter Einbeziehung der drei Kommunen Ilmmünster, Hettenshausen und Scheyern auf größerer Fläche und mit zusätzlichen Akteuren umgesetzt werden. Außerdem sollen weitere Projekte und Vorhaben gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.

Insgesamt gibt es jetzt bayernweit 27 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen, die aus 520 Kommunen bestehen und fast 30 Prozent der Landesfläche abdecken. Sie hatten sich in einem Wettbewerb durchgesetzt und die Jury mit ihren Konzepten überzeugt, wie sie der Produktion und dem Absatz heimischer Lebensmittel in der Region zukunftsweisende Impulse verleihen wollen.

Zudem trägt die Ausweitung um 15 neue Regionen dem besonderen Anliegen der Artenvielfalt und damit auch des Volksbegehrens Rechnung. Die lokalen Bündnisse werden in den kommenden zwei Jahren über die Ämter für Ländliche Entwicklung bei der Umsetzung ihrer vielfältigen Projekte unterstützt und gefördert. 75 Prozent der Kosten für die Stelle des Projektleiters vor Ort werden vom Freistaat übernommen, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft zwei Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden. Das Gesamtfördervolumen beträgt knapp 1,5 Millionen Euro pro Jahr.

Ökomodell

Bei der Auszeichnung der Öko-Modellregion "Pfaffenhofener Land" (von links): der Pfaffenhofener Nachhaltigkeitsmanager Dr. Peter Stapel, Joseph Amberger, Projektleiter der Bodenallianz, Wolfgang Hagl, 2. Bürgermeister von Hettenshausen, Karl Straub MdL, Staatsministerin Michaela Kaniber, Thomas Herker, Bürgermeister von Pfaffenhofen, Brigitte Wallner, 2. Bürgermeisterin von Ilmmünster, Manfred Sterz, Bürgermeister von Scheyern, Peter Selz, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberbayern. (Foto: Seyfarth)


 

Bürgermeldung -geplante Baustellen 2019

Die Stadt Pfaffenhofen informiert über die geplanten Baustellen im Stadtgebiet des Landkreises Pfaffenhofen.

Baustellenradar